Kunst die Zweite

Ich gehöre zu den Menschen, die ihr Licht zwar gerne unter den Scheffel stellen, aber seltsamerweise in seltensten Fällen auch mal dazu neigen sich und die ihr zur Verfügung stehenden Talente zu überschätzen. Wie z. B. bei diesem Projekt. Nun muss man wissen, dass ich großer Fan von diesen ganzen fancy watercolor-Bildern bin.

Da ist z. B. ein weißes Blatt und in grün, blau und gelb sind ein paar Kreise und Kringel gezeichnet, alles ein bisschen verschwommen und sieht dadurch megafancy und schön aus. Weil ich ja wohl bitte imstande sein werde Kreise zu malen, besorgte ich mir die entsprechende Ausrüstung (ich übertreibe gerne… zumindest wenn es darum geht Geld auszugeben… einkaufen, fuck yeah!) und ließ die Sachen erstmal einige Wochen ruhen, denn Watercolor-Künstler wird man nicht über Nacht. Und es beruhigt einen schon ziemlich alles griffbereit zu haben, sollte spontan das Zeichnen von watercolor-Bildern zur Errettung der Erde führen. Ich währe der Held!

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Aber da keine Apokalypse drohte, wusste ich mit den Farben und dem ganzen anderen Kram nichts anzufangen und als hätte ein DIY-Gott selbiges betroffen gesehen, wurde mir bei Facebook diese Anleitung angespült. Nun gut. Die Anleitung bezog sich auf Acrylfarben und auf eine viel größere Leinwand als die, die ich besitze aber das funktioniert ganz sicher. Optimismus hat mir in meinen ganzen anderen Projekten doch schon so unglaublich weitergeholfen. lol (Sagt man das noch?) Also legte ich los. Ganz nach dem Motto „I bims… der Künstler, der Memes absolut falsch einsetzt, aber sich immer fröhlich dabei wegkichert, weil in seinem Kopf ein kleines Äffchen wohnt.“

Ich suchte mir ein Bild, welches ich abbilden wollte, zeichnete Linien an und mischte Farbe in diesem kleinen putzigen Farbenmischdingsbums. So schwer kann das ja wohl alles nicht sein. Hahahahahahahahahahaha…

Alles verschwamm, lief ineinander und die Farben waren nicht so wie ich es mir vorstellte. Nach einigen Sekunden kotzte mich das Projekt schon an und ich wusste, dass das Bild nicht so werden würde, wie ich mir das vorstellen würde. Also verteilte ich auf der gesamten Leinwand kleine rote Tupfen und nannte es Kunst. Der werte Freund nannte es „Bluttest“.

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Nun ist ja noch kein Meister vom Himmel gefallen und man muss auch klein anfangen, also holte ich die winzigen Leinwände, die ich vor zig Monaten erworben hatte und malte dort Linien. Naja… sagen wir es so… das erste Ergebnis war fast … eindeutig besser als das was ich dort ablieferte. Nur wollte ich Kunst und art und so richtig etwas erschaffen, was Gefühle in einem auslöst, also keinen Brechreiz, sondern so deepe Gefühle, mit Emotion und so. Naja eigentlich sah das Ergebnis aus, als hätten die Typen der Blue Man Group ihren Rotz auf meiner Leinwand abgewischt. Kann auch künstlerisch sein.

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Doch dann küsste mich die Muse. Ich nenne sie Tante Google. Ich suchte nach „easy first watercolor projects“ und wurde auf pinterest verwiesen und diese führten mich zu Mia Mandarina und ihren Blog. Hierbei wurde ich auf diesen  Beitrag verwiesen. Ich wählte die Wassermelone, weil mir das als am sympathischen erschien. Ich skizzierte und mischte Farben an und verdammte Scheiße… ich bin ein fuckin artist!

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Das hab ich gemalt. Mein meiner eigenen Pinsel Arbeit.

Was lernen wir daraus? Man muss kein Künstler sein um stumpf Kunst zu imitieren oder zu kopieren. ABER WEN INTERESSIERT DAS, DENN ICH KANN NUN NICE WATERMELONS MALEN, ICH NICER DUDE ICH!!!!

via GIPHY

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