Wolkentee

Eines meiner ersten Adventskalenderprojekte, die ich schon ewig umsetzen wollte, war selbst genähte Teebeutel. Schon lange schlummert diese Anleitung  von Dawanda auf meiner pinterest-Pinnwand. Also ging ich zu Budni und besorgte mir Teefilter und losen Tee. Alles andere hatte ich schon zu Hause.

Im Internet suchte ich nach einer Wolkenvorlage, druckte sie aus und übertrug diese auf die Teefilter. Beim ersten Teebeutelversuch hatte ich natürlich vergessen, dass ich ein Loch frei lassen sollte, damit ich den Beutel auch mit Tee befüllen kann. Dann schnitt ich die Wolke vor dem Zusammennähen aus, was sich als ziemlich bescheuert herausstellte, weil alles sehr dünn und klein und fummelig wurde. Also ging ich dazu über erst alles zu umnähen und dann vorsichtig auszuschneiden.

Beim dritten Versuch klappte es schon besser, bis auf das Befüllen, was mich in den Wahnsinn trieb. Ich dachte ich sei superklug und nehme hierzu einen Trichter zur Hilfe. Grundsätzlich eine super Idee, wenn der Tee nicht die doofe Eigenschaft hätte das Loch zu verstopfen. Während ich also versuchte mit der einen Hand Trichter und Teebeutel festzuhalten, stocherte ich mit der anderen Hand wie eine Wahnsinnige mit einem Bleistift in den Trichter.

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Da ich der Otto-Normal-Teetrinker bin habe ich absolut keine Ahnung wieviel Tee man überhaupt in so einen Beutel füllen soll. Bei dem ersten Beutel war ich bei der Menge noch ein bisschen zurückhaltend. Die restlichen stopfte ich sehr voll. Starker Tee für einen starken Start in den Tag. Die Beutel sahen am Schluss sehr nett aus. Ich habe zwar Sorge, dass der ganze Tee irgendwann rausfällt, aber hey, Teeblattlesen kann super interessant sein. Fragt Professor Trelawney.


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Weil jeder Teebeutel auch ein Schnürchen braucht und ich keine Lust hatte kleine Zettelchen zu beschriften, wühlte ich in meiner Rumpelkammer ein bisschen rum und fand Sterne aus Plastik. Statt diese festzukleben bohrte ich in die Mittel kleine Löcher und knotete jeden Beutel an einen Stern. Ich versuchte zwei Varianten.

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Variante 1 war der Versuch mit Nylonfaden zu arbeiten. Da einige der Sterne weiß sind, wollte ich nicht, dass da so ein schwarzer Faden die Optik stört. Ich hätte auch einen weißen Faden nehmen können aber die Vorstellung, dass der Stern fast unsichtbar an der Teetasse baumelt, fand ich ziemlich nett. Es stellte sich aber heraus, dass das Anbringen dieses Nylonzeugs nicht wirklich praktikabel ist, außerdem hat man sicher ungern Plastik in seinem heißen Tee.

Also stieg ich auf Variante 2 um und machte alles mit Nähgarn fest. Nach viel Knoterei waren es fertig das Wolkenteevergnügen. So ganz überzeugt bin ich nicht von dem Projekt aber es sieht zumindest nett aus.

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2 Gedanken zu “Wolkentee

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