Papiertüten basteln … es ist so bescheuert

Während Arch Enemy besinnlich durch meine Laptopboxen schallt, bin ich schon dabei mich auf die besinnliche Zeit vorzubereiten.

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Wieso schon jetzt werdet ihr euch fragen. Weil ich genau dann, wenn alle total panisch werden und völlig ausrasten, absolut entspannt flaschenweise Glühwein in mich schütten kann, während ich mir die Keksreste aus den Mundwinkeln lecke und mich getrost von dem ganzen Stress an meinem deswegen immer dicker werdenden Arsch lecken lassen kann. Genau aus diesem Grund.

Weil ich selbst ein großer Fan davon bin viele kleine Geschenke zu bekommen, statt nur einem einzigen Großen, werden auch dieses Jahr meine Lieben mit selbstgemachten Adventskalendern genervt (Keine Sorge. Nicht alles was da drin sein wird, wird selbst gemacht sein. Versprochen. Manche Dinge hole ich auch aus dem 1€-Laden um die Ecke.). Letztes Jahr wurden Brotzeittüten genutzt. Und weil ich dieses Jahr mal richtig auf die Kacke hauen wollte, versuche ich mich mal an dem Erstellen eigener Tüten in die man dann wunderbare Geschenke packen kann. Wer sich erinnert weiß, dass ich Papier und dessen Verarbeitung hasse. Ganz dolle hasse. Fast noch mehr als nähen.

Ich fand eine Anleitung für Geschenktüten und das sah eigentlich relativ einfach aus.

Alles was man braucht ist Papier und Klebeband. Alles Dinge, die ich aufgrund meines Messie-Daseins natürlich tonnenweise zu Hause habe.

In meinem Übereifer orientierte ich mich mit meinen Tüten erstmal an den wenigen Bildern aus dem buzzfeed-Beitrag hier (Nummer 4). Zornig schnaubte ich, weil ich aus den Bildern nicht schlau wurde und außerdem fehlen doch da Schritte und ich bin doch kein Bastelsuperduperheld, der sich alles denken kann und was ne Scheiße die doch manchmal ins Internet packen und dann behaupten, dass es total easy zu machen sei, diese Arschkrampen. Ich versuchte es trotzdem.

Ich knickte und klebte und das Ergebnis sah ganz gut aus, bis auf die Tatsache, dass der Boden ein Loch aufwies und die ganze Konstruktion doch mehr als instabil aussah bzw es auch war.

Erst nachdem ich wütend wie Rumpelstilzchen persönlich durch mein Zimmer stapfte und alles wieder aufhob, was ich aus Zorn von mir geworfen hatte, sah ich den Link zur vollständigen Anleitung bei diesem Artikel. Oopsie!


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Es wird euch wohl nicht überraschen, dass das Ergebnis, nachdem ich mich an die Anleitung gehalten hatte, relativ gut war. Gut. Die Unterseite darf sich keiner ansehen, weil die aussieht als hätte ich die mit Gips an beiden Armen festgemacht,aber wer guckt schon bei lila-glitzerigen Geschenktüten auf den Boden… Eben! Naja… ob ich nun wirklich mehr als nur ein so ein Tütchen machen werde, ist eher fraglich. Die Idee mit den Brotzeittüten war doch echt gut… so für mein inneres Wohlbefinden auch. Und auch mein Mobiliar.

In diesem Sinne, Weihnachten, gar nicht mehr so lange hin… sputet euch ihr Shopping-Wütigen und immer dran denken, auch wenn das Weihnachtsgeld noch nicht da ist, der Dispo kann mit Weihnachtsgeld auch ausgeglichen werden. Und schenkt eurer Mutter nur einen Schnellkochtopf, wenn sie sich den sehnlichst wünscht.

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Ein Gedanke zu “Papiertüten basteln … es ist so bescheuert

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