Washitape und Buchstabensalat

Wir hatten bis vor kurzem in unserer Küche eine kleine, wundervolle Abstellkammer. Auf den, von den Vormietern, windschief angebrachten Regalbrettern, konnte man all das verstauen, was man in die Kategorie „Aus den Augen, aus dem Sinn“ packt. Nun wurde aber von unserer Wohnungsgesellschaft viel renoviert und man beraubte uns dreist unserem Rumpelkämmerchen. Dafür wurde das Bad vergrößert. Da wir nun aber nicht aufhörten Papier- und Glasmüll zu produzieren oder auch mal eine Pfandflasche zu kaufen, besorgten wir uns von Ikea so weiße Kisten mit Klappdeckel. Weil die nun aber so steril aussehen, wie sie es tun, kam ich auf die grandiose Idee, man könnte die Dinger doch mal aufpimpen.

 

Von pinterest inspiriert kam ich zu dem Schluss, dass ich diese Kisten mit Schriftzügen aus Washitape dekorieren möchte. Das Internet behauptete, dass ich hierzu nur Butterbrotpapier, Washitape, nen Bleistift, ne Schere und eventuell ein Skalpell benötige. Also alles Dinge, die ich zu Hause habe.

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Hochmotiviert suchte ich mir eine brauchbare Schrift bei dafont und erstellte mir entsprechende Vorlagen. Dank der Lavendeldruckaction bin ich nun Profi im Dinge spiegelverkehrt ausdrucken.

Mit dem Bleistift überträgt man nun die Vorlage auf das Butterbrotpapier. Dann wird das umgedreht und mit Washitape zugeklebt.

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Sinnvoll ist es überlappend zu kleben, damit sich der ganze Mist beim Ablösen nicht auflöst. Ist dies geschehen, dreht man das Papier wieder um und schneidet mit dem Skalpell die innenliegenden Freiflächen aus. Den Rest malträtiert man mit der Schere.

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Nun sagen einem die Anleitungen nie, wie man das Zeug wieder voneinander trennt. Mit der Macht des Fingernagels kommt man in meinem Fall nicht weit. Also fummelte ich das Skalpell zwischen Papier und Tape, um die beiden voneinander zu trennen. Am Schluss aufkleben, versuchen genau zu arbeiten, was in meinem Fall nicht ganz so gut lief und hoffen, dass das Zeug eine Weile hält.

Ich bin jetzt hart angefixt. Statt alles mit dem Dymo zu beschriften, werde ich jetzt darin übergehen alles mit Washitape-Schriftzügen zu verschandeln. Wooohooo!!!

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Nachtrag: Hihi. Ich wurde gerade von einem netten Menschen auf instagram darauf hingewiesen, warum denn bitte spiegelverkehrt ausdrucken. Nach großem Gegrübel kam ich zu dem Schluss, dass ich das nur machte, weil es in eine der anderen Anleitungen so stand. Die malten das aber mit nem dicken Filzer und … ich hab ehrlich gesagt keine Ahnung. 🙂

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