Magnets, bitch!


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So sieht meine Reaktion in etwa aus, wenn ich in einem Laden Magnete sehe. Eigentlich genau so. Unser gesamter Kühlschrank ist ein Sammelsurium verschiedenster Magnete. So viele Notizen, Fotos, Rezepte oder Erinnerungen an die fetten Zeiten, kann kein Mensch an einen einzigen Kühlschrank packen, ohne das dieser wegen der Last plötzlich nach vorne kippen würde. Doch wenn ich einen Magneten sehe, der als Plüschhirschkopf getarnt ist, dann muss ich ihn besitzen. Auch wenn nicht jeder Mensch meine Magnetleidenschaft teilt, muss mein Umfeld dank meiner „Bastelleidenschaft“ darunter leiden. Ich plante als Geschenk für eine Freundin Magnete aus Bügelperlen für ihr Whiteboard im Büro zu machen. Es sollten Sprechblasen werden mit entsprechenden Infos. Bügelperlen gibt es in verschiedenen Größen und da ich keine Monstermagneten fabrizieren wollte, besorgte ich mir Mini Bügelperlen. Diese bestellte ich hier. Als kleiner Tipp: Vorher vielleicht Gedanken darüber machen, was man denn genau aus diesen Perlen machen möchte. Sonst passiert es einem gerne mal, dass man die gesamte Farbpalette einmal rauf und wieder runter bestellt und sich wundert, warum das denn nun plötzlich so ne große Endsumme ist, die einem da im Warenkorb entgegengrinst. Zutaten für die Bügelperlenmagnete sind:

  • Bügelperlen (in meinem Fall Mini)
  • entsprechene Stiftplatten
  • Pinzette (zumindest bei den Minis)
  • Skizzen
  • Backpapier
  • Bügeleisen
  • Kleber
  • Magnete
  • ausreichend Beleuchtung
  • Geduld … beschissen viel Geduld

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Ich hatte mir die entsprechenden Sprechblasen selber zusammengetüftelt. Natürlich hatte ich beim ersten Magneten wieder mal vergessen, dass ich alles spiegelverkehrt machen muss, weil ich möchte, dass die nicht verbügelten Perlen vorne sind. Aber man macht das ja alles um zu entspannen. Seine innere Mitte wieder zu finden. Sich zu besinnen auf das was man tut. Oder um einfach auszurasten.


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Aus Fehlern lernt man und nachdem ich ein weiteres Mal kurz vor einem Nervenzusammenbruch war, weil ich beim Bügeln der Dinger zu ungeduldig war und mir beim Abziehen des Backpapiers alles in seinen Einzelteilen wieder entgegen kam, hatte ich meine Magnetvorderseiten fertig (inkl. Schreibfehler!!!).

IMG_6013_Fotor IMG_6014_Fotor IMG_6019_Fotor IMG_6020_FotorWichtig (oder wie ich es nenne: „WICTITIG) hierbei ist, dass man die gebügelten Sachen nochmal ein bisschen in Form presst d.h. zwischen einige schwere Bücher klemmt, da sich sonst alles verbogen ist wegen Wärme und Plastik und bla.

Am Schluss einfach die erworbenen Magneten ankleben und fertig ist das Geschenk.

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3 Gedanken zu “Magnets, bitch!

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