What the… was soll das eigentlich?

Selbermachen. Der Profi nennt es DIY und hat trotzdem keine Ahnung, wie er diese drei Buchstaben im Deutschen aussprechen soll, ohne dass es dumm klingt. Aber egal wie man es nennt, es ist der nicht mehr ganz so neue heiße Scheiß. Das Internet ist voll von diesen Blogs elfengleicher Wesen, die nebenbei eine Lowcarb-Bäckerei betreiben, Vegan-Raw-Eatclean-Meals zubereiten, 30-days-Challenges bestreiten und den Besuch des Food-Gin-Bio-Marktes bei Instragram festhalten, während sie parallel in ihren gutsortierten Craftrooms wunderschöne Dinge zaubern, die sich wie Arsch auf Eimer in die durchgestylte Wohnung einfügen.

Hier gibt es immer frische Blumen, frisches Obst, süffige Getränke aus Marmeladengläsern mit Papierstrohhalmen drin und alles was sie machen, wie sie es machen, sieht so simpel aus. Und perfekt. Rund in sich. Und alles ist auch für beginners von irgendwas geeignet. Kann jeder. Alles hat man zu Hause. Ja. Wenn man vorher bei einem Räumungsverkauf eines Bastelbedarfsladens gesagt hat „Hau rein in den Truck, ich geb dir mein Erstgeborenes dafür.“.

Eigentlich, ja eigentlich, da kann man das auch. Einfach nen Kredit bei der Bank organisieren, alle erforderlichen Utensilien auf Raten erwerben, bevor es losgeht noch ein paar inspierende Sprüche aus Zeitschriften rupfen und mit Washitape an die Wand kleben und ab dafür.

Nun die Frage. „Muss man dazu nicht Talente mitbringen? Ein gewisses Geschick?“ Klar. Ganz sicher. „Ja aber..“ Nix, aber! Wenn nichts davon vorhanden ist oder nur in Maßen, dann macht zumindest einen Blog. Wie ich.

Ich werde sicher nicht der erste, aber zumindest der erste mir bekannte ehrliche DIY-Blog sein, eines Menschen der manche Sachen einfach nicht kann. Hier wird es keine Anleitungen geben. Vielleicht ein bischen Inspiration selber die Nadeln zu schwingen, oder was auch immer man braucht, für das was ich hier fabriziere. Aber vor allem ein echtes Bild auf die flauschige DIY-Welt. Denn nicht alles ist glitzerig und wunderschön. Vieles von dem was man da macht, mit eigener Hände Arbeit, sieht nunmal scheiße aus. Und die Welt sollte das erfahren. Weil die Erwartungen sonst zu hoch sind und die Tränen der Enttäuschung darüber bitter schmecken.

Ich werde bald beginnen. Brauche Input… und ich werde beginnen Dinge zu machen, die ich mir nie zugetraut hätte. Reißverschlüsse einnähen… Schlüpper nähen, stricken… we will see.

Aber bis dahin … Instagram hab ich. Facebook auch.

Möge das Selbermachen beginnen. In diesem Sinne… DIY, Bitch!

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Veröffentlicht in DIY

3 Gedanken zu “What the… was soll das eigentlich?

  1. Gefällt mir. Ich muss an dieser Stelle aber Werbung für meinen eigenen Blog machen: Da kannst du dir durchlesen, was bei mir so alles schief geht 😀 und das ist einiges…
    Aber mal im Ernst, dein Schreibstil und deine Einstellung gefallen mir!

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